Romana Hostnig

Romana Hostnig

 

www.romanahostnig.com


1952 in Dornbirn geboren, in Bregenz aufgewachsen. Nach der Pflichtschule besuchte ich die Modeschule in Zürich, musste aber abbrechen, da ich keine finanzielle Unterstützung erhielt. Danach verdingte ich mich in diversen Jobs, von der Fabrikarbeiterin bis zur Chefsekretärin. Dabei dachte ich allerdings immer, das Leben sollte mir doch mehr bieten, als nur zu existieren.

 

Lange wusste ich nicht, was aus mir noch werden sollte, was absolut quälend war. In den 70er Jahren verschlug es mich für ein Jahr nach Berlin, wo ich mich politisch engagierte und meine Bildungslücken Stück für Stück zu schließen begann. Ich las sehr viel. 1971 packte ich wiederum meine sieben Sachen (mehr waren es damals nicht) und begab mich nach Wien.

 

Nach meiner Arbeit als Akkordarbeiterin schrieb ich meine Erfahrungen nieder und erhielt 1978 den ersten Preis für Literatur zur Arbeitswelt, später "Max-Grün-Preis" genannt, damals unter meinem angeheirateten Namen "Riedesser". Ermutigt befasste ich mich intensiver mit meinen literarischen Kinderfüßen, schrieb viele Kurzgeschichten und Gedichte.

 

Mittlerweile fühle ich mich malerisch und geistig bei den Surrealisten zuhause. Meine Bilder haben meist narrativen Charakter, was auf mein zweites Standbein, die Literatur zurückzuführen ist.