Erna Nachtnebel

7534 Olbendorf 136

E-Mail: ernanachtnebel@gmx.at

Tel. 0676/3122669 ODER 03326/54158

 

160 cm groß, 72 Jahre jung/alt, liebt die Natur (Mensch und Tier)

Matura vor urlanger Zeit, Pensionistin seit 2001

Schuhgröße 41; Gewicht sag ich nicht

Arbeite – male – koche – esse sehr gern

Volks- und Wiener Lieder

Spiele auch Klavier, Canasta, Tarock, Bauernschnapsen, Schach (schlecht)

Kaffehaussitzerin, Zeitungleserin, politisch interessiert

Bewundere die Schönen Künste und die, die sie ausführen

Kämpfernatur mit batzweichem Kern

 

Künstlerische Äußerungen gehörten für mich von frühester Kindheit an zum Leben. Ich habe immer gerne aquarelliert, und einige der gelungensten Blätter sogar aufgehoben – sie sind für mich Zeugnisse einer erfüllten Kindheit. Leider mußten wir Schulkinder uns in der Oberstufe des Realgymnasiums zwischen Musik und Zeichnen entscheiden, was mich damals schon spaltete. Doch mit den abstrakten Formen, die unser Zeichenprofessor bevorzugte, konnte ich nichts anfangen, und in Musik war ich gut. Das führte dazu, daß ich in den folgenden Jahrzehnten in jedes nur mögliche Museum und in Galerien ging, und die dort ausgestellten Werke mit Bewunderung und Sehnsucht betrachtete. Erst vor etwa 10 Jahren, nach Erreichen der Pension, ließ ich den Gedanken zu, daß ich mir das doch noch einmal anschauen wollte, ob ich nicht vielleicht auch malen könnte. Und erste Erfolge ermutigten mich. Da auch unsere Kinder aus dem Haus waren und ich es mir leisten konnte, belegte ich mehrere Malkurse, überwiegend in der Kunstakademie Geras.

Das Material meiner Zuneigung ist einfach Öl, Öl auf Leinen, das ist es, was mich seit Jahren nun fasziniert. Die Motive sind sehr breit gestreut, so finde ich. Ich begann nach einigen stümperhaften Versuchen, große Meister so gut wie möglich nachzuahmen, denn ich sagte mir, wenn ich schon male, so soll am Ende etwas herauskommen, das mir gefällt. Mehr und mehr verwirkliche ich jetzt aber eigene Motive, da meine Selbstsicherheit gewachsen ist, nicht zuletzt durch anerkennende Bemerkungen von Ausbildnern, Familie und Freunden. Die Welt bietet soviel Schönheit, daß ich mich oft nicht sattsehen kann. Mein Lieblingssatz was Malerei betrifft stammt von Goethe: „Trink, oh Auge, was die Wimper hält von dem gold´nen Überfluß der Welt.““